Terrassenofen und Gartenkamin

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terrassenofen gartenkamin
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Ein Terrassenofen, Gartenkamin oder Terrassenkamin sind eine schöne Möglichkeit, ein gemütliches Lagerfeuer in den eigenen Garten oder Terrasse zu bringen. Was bei dieser Feuerstelle zu beachten ist und welche Unterschiede es gibt, erfährst Du in diesem Artikel.

Was ist ein Terrassenofen?

Ein Terrassenofen ist ein befeuerter Kamin, Ofen oder auch Küche für den Garten. Je nach Typ kann der Terrassenofen auch als Küche oder als Grill genutzt werden. Die Konstruktion eines Terrassenofens, oder auch Terrassenkamin genannt, ist simpel. Er besteht aus der Brennkammer und einem kleinen Schornstein, sodass der Rauch gesammelt über den Kopf abgeführt werden kann.

Terrassenofen können im als ein Stück im Baumarkt oder gekauft werden. Wer gerne selbst Hand anlegen möchte, kann sich einen Terrassenofen auch selbst bauen. Egal aus welchem Material oder in welcher Größe, mit einem Terrassenofen bringst du ein gemütliches Kaminfeuer auf deine Terrasse, Balkon oder in Deinen Garten.

 

Ist ein Gartenkamin, Grillkamin und Terrassenofen das Gleiche?

Prinzipiell beschreibt ein Gartenkamin, Grillkamin, Terrassenkamin oder ein Terrassenofen ein und das Selbe. Jedoch gibt es einige Details in Aufbau und Funktion, in denen sich die einzelnen Gartenöfen unterscheiden.

Ein Grillkamin oder Gartenkamin ist oft ein gemauerter Grill mit einem Schornstein. Damit verbindest Du in deinem Garten Grill und Feuerstelle in einem. Grillkamine dienen, wie der Name schon sagt, überwiegend als Grill. Sie können aber auch zum Feuer machen genutzt werden. Gartenkamine sind feste Feuerstellen, die unter Umständen auch zum Grillen verwendet werden können.

Terrassenofen oder Terrassenkamin sind Synonyme. Jedoch wird im Alltag häufiger der Begriff Terrassenofen verwendet. Terrassenöfen dienen überwiegend als Outdoor Wärmequelle. Manche Modelle verfügen aber auch über einen Grillrost. Die meisten Modelle sind aber oft nur gemütliche Wärmequelle, wenn Du gerne die Outdoor-Saison verlängern möchtest.

Vorteile – Das spricht für einen Terrassenofen:

Der Kauf eines Terrassenofens ist eine Entscheidung, die nicht spontan getroffen wird. Neben den vielen Aspekten wie Sicherheit und Erlaubnis, spielen aber auch die Vorteile für den Kauf eines Terrassenofens. Denn so bringst Du ein echtes Highlight in Deinen Garten oder auf Deine Terrasse und verlängerst schöne Sommernächte durch ein angenehmes Gartenfeuer. Daher schau Dir doch folgende Vorteile von Terrassenöfen an:

  • Spenden Wärme und Licht
  • Integrierbarer Grill
  • Sichere Feuerstelle im Garten
  • Eigene Holzofen-Pizza im Garten
Vorteile Tischkamine
Quelle: Dominik | Tischkamin.de
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Sind Terrassenöfen und Gartenkamine erlaubt?

Grundsätzlich sind Terrassenöfen und Gartenkamine in Deutschland im eigenen Garten oder der Terrasse erlaubt. Die Erlaubnis für den Betrieb von Terrassenöfen ist mit der Erlaubnis von Feuerschalen sehr ähnlich. Auch hier gilt es zunächst zu klären, ob diese in Deiner lokalen Kommune und Gemeinde grundsätzlich verboten sind. Ist dies nicht der Fall, so darfst Du einen Terrassenofen oder Gartenkamin nutzen.

Beachte jedoch, dass Du nur die zulässigen Brennstoffe verwendest. So ist es nicht erlaubt, Gartenreste oder sonstige Abfälle zu verbrennen. Ebenso darf keiner Deiner Nachbarn vom Rauch belästigt werden. Eine explizite Rechtsprechung gibt es hierfür nicht, aber es wird in der Regel die Rechtsprechung zu Holzkohlegrills herangezogen.

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Quelle: deepstock | Shutterstock.com

Sicherheit im Umgang mit Terrassenöfen

Beim Thema Feuer spielt Sicherheit eine wichtige Rolle. Daher gibt es einige Punkte, die Du bei der Benutzung Deines Terrassenofens berücksichtigen solltest. Offenes Feuer stellt immer eine Brandgefahr, weshalb Du hier immer vorsichtig sein solltest. Zwar ist ein Terrassenofen ein teilweise geschlossenes Feuer und damit etwas sicherer, als beispielsweise eine Feuerschale oder Feuerkorb. Beachte dennoch diese Tipps im Umgang mit Terrassenöfen oder Gartenkaminen.

  1. Richtiger Standort: Stelle Deinen Terrassenofen immer stabil und sicher auf und achte darauf, dass keine brennbaren Gegenstände in der Nähe sind und auch genügend Abstand zum Nachbarn gehalten wird.
  2. Aufsicht: Lasse das Feuer niemals unbeaufsichtigt brennen.
  3. Feuerlöscher: Halte am besten immer einen Feuerlöscher oder zumindest einen Wasserschlauch bereit, um im Notfall schnell reagieren zu können.
  4. Richtige Brennstoffe: Verwende nur die vorgesehenen Brennstoffe und keine unnötigen Brandbeschleuniger.

 

Terrassenofen für überdachte Terrassen

Grundsätzlich spricht nichts dagegen, Deinen Terrassenofen oder Gartenkamin auch unter einer überdachten Terrasse zu nutzen. Wichtig hierbei ist die korrekte Abführung des Rauchs. Denn unter der überdachten Terrasse kann sich bei normalen Gartenkaminen der Rauch stauen, da der Schornstein nicht hoch genug ist beziehungsweise nicht dafür gebaut ist.

Bei einer überdachten Terrasse musst Du dafür sorgen, dass der Schornstein neben der Terrasse ins Freie führt. Ansonsten staut sich wie bereits erwähnt der Rauch unter dem Terrassendach, was Gesundheit und Mauerwerk schadet. Den Schornstein kannst Du bei den meisten Terrassenöfen anpassen beziehungsweise verlängern. Das notwendige Material für den Schornstein findest Du in gut sortierten Baumärkten oder in Fachgeschäften.

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  • Senotherm beschichtet

FAQ Terrassenofen und Gartenkamin:

Ein Terrassenofen oder Gartenkamin zählt laut Emissionsschutzgesetz zu den nicht genehmigungsbedürftigen Anlagen, sofern sie mit zugelassenen Brennstoffen betrieben werden. Solange Du also Deinen Terrassenofen oder Gartenkamin mit normalem Feuerholz oder Pressholz befeuerst, brauchst Du keine Genehmigung.

Ob ein Terrassenofen als Mieter auf dem Balkon erlaubt ist, hängt vom Vermieter sowie der Hausordnung ab. Sprich am besten mit Deinem Vermieter, falls dies nicht klar geregelt sein sollte. Nichtsdestotrotz sind immer die Regeln der Kommune zu beachten und kein Nachbar darf sich vom Rauch gestört fühlen.

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Brennstoffe für Terrassenöfen – ein Kaufkriterium

Terrassenöfen gibt es verschiedenen Varianten für unterschiedliche Brennstoffe:

  • Holz
  • Pellets
  • Gas

Holz isst der klassische Brennstoff für Terrassenöfen. Die meisten Modelle arbeiten mit Holz als Brennstoff. Das liegt nicht nur daran, dass es überall erhältlich ist. Es sorgt auch für die entsprechende Lagerfeuer-Atmosphäre.

Terrassenofen mit Pellets:

Pellets sind im Vergleich zu Holz günstiger und bringen eine effiziente Heizleistung mit sich. Terrassenöfen mit Pellets sind für den eigenen Garten, aber auch für Outdoor-Veranstaltungen sehr gut geeignet. Die Brennzeit ist ähnlich wie Holz, jedoch gibt es nicht die knisternd gemütliche Atmosphäre wie bei einem knisternden Lagerfeuer. Auch entsteht weniger Glut und Asche, was die Reinigung und die Beseitigung der Überreste einfacher gestaltet.

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Terrassenofen mit Gas:

Terrassenöfen mit Gas hast Du bestimmt schon einmal im Restaurant gesehen. Hier werden sie oft statt Heizpilze oder auch Infrarot Heizstrahler verwendet. Auch für Zuhause können Terrassenöfen mit Gas eine interessante Alternative sein. Besonders wenn Du schnell Wärme möchtest und Du keine Probleme mit störendem Rauch haben möchtest. Terrassenöfen mit Gas sind ähnlich leicht zu bedienen wie ein Gasgrill.

Terrassenöfen aus Gusseisen, Edelstahl, Cortenstahl und Terracotta

Aus welchem Material Dein Terrassenofen bestehen sollte, hängt von verschiedenen Aspekten ab. Zum einen ist die Frage der Ästhetik in erster Linie entscheidend. Persönliche Vorlieben für das eine oder andere Material spielen hier eine Rolle beim Kauf des passenden Gartenkamins. Aber auch bei den Eigenschaften gibt es bei den Materialien Unterschiede.

Edelstahl Terrassenofen

Edelstahl macht Terrassenöfen und Gartenkamine widerstandsfähig und langlebig. Es ist eines der beliebtesten Materialien im Garten, da Wind und Regen dem Edelstahl nicht sonderlich viel anhaben kann. Das macht es ideal geeignet für den Einsatz bei Terrassenöfen und Gartenkaminen. Edelstahl ist ein sehr hochwertiges Material und hat dementsprechend seinen Preis.

Bei Terrassenöfen wird Edelstahl gerne verwendet für Anwendungen bei Lebensmitteln. Im Gegensatz zu anderen Materialien speichert es Wärme aber relativ schlecht. Deshalb kommt Edelstahl oft bei Gartenkaminen und Grillkaminen zum Einsatz. Wie beim innovativen Gartenkamin von Mayer Barbecue:

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Gusseisen Terrassenofen

Gusseisen sind massiv und machen Gartenkamine und Terrassenöfen nahezu unverwüstlich. Die schwerer Terrassenöfen sind ideal dafür geeignet, die erzeugte Wärme aufzunehmen und zu speichern. Die gute Wärmespeicherung entsteht durch die schiere Masse. Wohingegen Edelstahl meist sehr dünn verarbeitet wird, sind Gartenkamine aus Gusseisen deutlich dicker. Die Menge an Material kann entsprechend mehr Wärme aufnehmen und großflächig abgeben.

Gusseisen macht Terrassenöfen zu idealen Wärmequellen, um die Gartensaison zu verlängern. Darüber hinaus ist es ebenso witterungsbeständig, langlebig und korrosionsbeständig wie Edelstahl. Deshalb ist Gusseisen eines, wenn nicht das, beliebteste Material im Bereich Kamine. Aus diesem Grund ist die Auswahl an Terrassenöfen auch entsprechend groß. Die beliebtesten Terrassenöfen und Gartenkamine auf Amazon haben wir hier aufgelistet:

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Cortenstahl Terrassenofen

Cortenstahl ist ein besonderer Stahl, der durch seine Ästhetik punktet. Diese spezielle Stahlsorte ist darauf ausgelegt zu rosten. Doch dieser oberflächliche Rost schätzt das Material darunter und sorgt gleichzeitig für die schöne rotbraune Rostoptik. Cortenstahl wird im Garten sehr vielfältig eingesetzt. Egel ob Blumenbeete, Sichtschutz oder Gartenbrunnen aus Cortenstahl. Ein Terrassenofen aus Cortenstahl würde diese Reihe sinnvoll ergänzen.

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Terracotta Terrassenofen

Terrassenöfen aus Terracotta werden oft auch Aztekenofen genannt. Sie sind leicht zu erkennen an ihrer spezifischen Form, bestehend aus der runden Brennkammer und den kurzen geraden Kamin. Terracotta ist gebrannter Ton, der schon seit Jahrtausenden verwendet wird. Mit einem Terracotta Terrassenofen holst Du Dir die Antike in Deinen Garten.

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